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Land*Stadt - Transformation gestalten

Land*Stadt - Transformation gestalten
Ansprechpartner:

Katharina Graf

Förderung:

Robert Bosch Stiftung

Partner:

Thünen-Institut für Regionalentwicklung

Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH

Kolleg für Management und Gestaltung nachhaltiger Entwicklung gGmbH

Technische Universität Dresden

Regionalschatz GbR

Kunstverein monochrom

Leander Schulz

studio amore

Starttermin:

10.2017

Endtermin:

10.2021

Arbeitspaket: Transformative Zelle als Planungsgegenstand

Das Arbeitspaket fokussiert auf das Potenzial, das Instrument der Transformativen Zelle (TZ) als eine Interventionen für die nachhaltige kommunale Entwicklung zu konzipieren und zu initialisieren, mit dem Ziel, eigendynamische Entwicklungen (beispielsweise kulturell, sozial, wirtschaftlich oder baulich) in einem lokalen oder kommunalen Maßstab anzustoßen. Hierfür müssen einer- seits fallbezogene Rahmenbedingungen identifiziert und qualifiziert werden, welche die Entwicklung und den Fortbestand Transformativer Zellen unterstützen oder auch hemmen können. Die Rahmenbedingungen sind auf ihre Generalisierbarkeit zu untersuchen und es sind Strategien zu entwickeln, wie die Rahmenbedingungen durch kommunal ansässige oder auch externe Akteure für die Entwicklung von TZ hin verändert werden können. Zudem sollen in Abhängigkeit von den lokalen Rahmenbedingungen konzeptionelle Ansätze für die mögliche strukturelle und inhaltliche Ausrichtung oder Gestaltung TZ entwickelt werden.

Nachdem im AP1 das theoretische Konzept der TZ gemeinschaftlich entwickelt wurde, wird es hier als planerisches Instrument der nachhaltigen kommunalen Entwicklung spezifiziert. Auf Grundlage der Reallabore AP4 bis AP7 wird veranschaulicht, welche Rahmenbedingungen förderlich für das Entstehen von TZ sind, bzw. welche ungünstigen Rahmenbedingen zu vermeiden sind.

Auf Grundlage der TZ als planerisches Instrument wird in enger Abstimmung mit den Reallaboren eine Entwurfsaufgabe im Rahmen einer Lehrveranstaltung des KIT für fortgeschrittene Studierende im Fachbereich Architektur formuliert. Für eine gegebene Situation soll eine transformative Zelle konzipiert werden. Es werden praktische Erkenntnisse darüber erwartet, ob sich die Konzeption einer TZ im Sinne einer Entwurfs- oder Planungsaufgabe eignet.

In der ersten Hälfte 2020 werden ausgewählte Indikatoren der Kommune über einen bestimmten Zeitraum ausgewertet, um die Wirkung einer TZ in ihrem Umfeld zu messen. Hierfür wird eine existierende open-source Software des KIT weiterentwickelt und durch Funktionen der Datenfortschreibung und des Zielwert-Benchmarking ergänzt. Als Ergebnis steht ein frei verfügbares Analyse- und Monitoringwerkzeug als Beta-Version zur Verfügung, das interessierte kommunale AkteurInnen in ihre Arbeit einbinden können.